Zu den bedeutendsten kirchenmusikalischen Werken Haydns gehören die sechs späten Messen, die für den Namenstag seiner "hochverehrten Gönnerin", der Fürstin Maria Josepha Hermenegild Esterházy, alljährlich komponiert wurden.

 

Joseph Haydn selbst brachte seine Kompositionen in der Bergkirche zur Aufführung:

 

11. September 1796:

Zum Namenstag der Fürstin wird die Heiligmesse, die erste der sechs späten Messen Haydns, uraufgeführt.

 

29. September 1797:

Aus Anlass des Besuchs des Palatins Erzherzog Joseph wird für die Festgäste die Paukenmesse aufgeführt.

 

12. August 1798:

Haydn dirigiert seine Paukenmesse.

 

8. September 1799:

Uraufführung der Theresienmesse.

 

September 1800:

Lord Nelson besucht vom 6. - 9. September 1800 in Begleitung von Sir William und Lady Emma Hamilton Eisenstadt. Aus diesem Anlass wird die Nelsonmesse und das neue Te Deum für die Kaiserin aufgeführt.

 

13. September 1801:

Uraufführung der Schöpfungsmesse.

 

8. September 1802:

Haydn führt die Harmoniemesse, sein letztes großes Werk, zum ersten Mal auf.