Hl. Erstkommunion

Unter dem Motto „Sonne und Sonnenblume – Mit Jesus blühen wir auf“ empfingen am 2. Juni 2019 in der Bergkirche Eisenstadt-Oberberg 46 Kinder die erste hl. Kommunion.

Eine positive Aufregung lag in der Luft, am großen Tag der Erstkommunionskinder. Erwartungen, Spannungen, Vorfreude und auch ein bisschen Unsicherheit wechselten sich miteinander ab. Die schönen Schuhe, das festliche Gewand, der Schmuck und das Wissen, dass an diesem Tag etwas ganz Besonderes passiert, verbreiteten eine feierliche Stimmung. Die Erinnerungen an die wochenlangen Vorbereitungen, die erste Beichte und wohl auch der Gedanke „Jetzt sind wir groß genug – jetzt dürfen wir auch“ begleiteten den Morgen.

Und dann war es soweit: Das Orgelspiel kündigte den Beginn des großen Festaktes an, feierlich zogen der Pfarrer, die Ministranten und die Erstkommunionskinder in die frühlingshaft geschmückte Kirche ein. Ein andächtiger, berührender und denkwürdiger Tag im Leben eines jeden katholischen Kindes und seiner Eltern. Ist es doch der Tag, an dem die Kinder das erste Mal die Heilige Kommunion empfangen.

46 aufgeregte Mädchen und Buben feierten heuer gemeinsam die Erstkommunion in der Haydnkirche. Pfarrer Willi Ringhofer gestaltete mit allen eine Messe, die sowohl die kindliche Freude und Leichtigkeit widerspiegelte, als auch die ernsthafte Bedeutung der Kommunion.

Abwechselnd und gemeinsam haben die Kinder und Erwachsenen Gott gehuldigt, ihm gedankt, die Ehre erwiesen und bewusst gemacht, dass die Schönheit, die Vielfalt und das gesamte Leben sein Werk sind. Vielfältig wie das Leben feierte man auch die Messe. Einfach beschwingt, fröhlich und energiegeladen, nachdenklich, auffordernd und bedeutungsvoll.

In Schweigen und fröhlicher Andacht nahmen die Kinder die erste Kommunion in Empfang. Die Gesichter waren schmunzelnd, man konnte beobachten wie die Gedanken in viele Richtungen galoppierten. Die Erkenntnis, dass die Kommunion nach nichts schmeckt und wie viele sagten, „am Gaumen klebt“ ging einher mit dem wichtigen Verständnis, dass die Bedeutung der Hostie tatsächlich in ihrer Symbolik und nicht im Geschmack liegt.

„Der Leib Christi“ – das erste Mal hatte das eine Bedeutung, das erste Mal wurde er empfangen.

Die Kirche war erleuchtet von dem Stolz der Kinder, der liebevollen Wärme der Eltern, der Freude der Glaubensgemeinschaft und der Festlichkeit des Anlasses. Gemeinschaft wurde an diesem Tag zelebriert und gelebt.

Und so trällern sie wohl immer noch fröhlich vor sich hin – die Erstkommunionskinder – mit einer selbstverständlichen und unkomplizierten Liebe zu Gott und mit dem Wissen, dass ihre „Post für Gott“ immer ankommt.

Text: Judith Tscheppe

 

„Foto:aamschl“:

Weitere Fotos von

„SMILE FOTOGRAFIE – Sandra Guttmann“:

 

 

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